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S + P Engineering

DÖRKEN MKS

Lackproduktion: Anlagentechnik und Architektur im gelungenen Einklang

Mit der Errichtung der Produktionsstätte für Mikroschicht-Korrosionsschutz-Systeme (MKS-Systeme) inkl. Lager für brennbare Flüssigkeiten und Pasten gelang es, im Zentrum des Werkgeländes der Ewald Dörken AG am Standort Herdecke die komplexen technischen Anforderungen einer anlagenintensiven Lackproduktion mit einer klaren, geordneten Architekturaussage zu verbinden. Durch den Neubau, der sich architektonisch deutlich von seinem Umfeld abhebt. wurde der Grundstein eines neuen Corporate Architecture-Konzept für das gesamte Werk Herdecke und die Dörken AG gelegt. Weitere Herausforderungen bestanden in der Umsetzung des hohen Produktions-Sicherheitsstandards und darin, die verketteten Prozesse in der Produktionsstätte für die dort arbeitenden Menschen optimal auszugestalten.

Fakten:
Gesamtinvestition ca. 12 Mio. €,

Gesamtflächen ca. 4.300 m² BGF,
Planungszeit 12 Monate, Bauzeit 13 Monate,
Fertigstellung Januar 2009, Hochlauf 3 Monate

Lackproduktion: Anlagentechnik und Architektur im gelungenen Einklang

Es entstand eine Lackproduktion, in der der Produktionsfluss „von oben nach unten“ in Fließrichtung der flüssigen Werkstoffe gerichtet ist. Ausgehend vom Wareneingang im 1. OG (ebenerdig an der Hangseite, direkte LKW-Befahrbarkeit) werden die Rohstoffe mit Staplern über einen Lastenaufzug in das Lager im 2. OG gebracht oder in Tanks gefüllt. Von dieser Stelle aus fließen Materialien im Wesentlichen leitungsgeführt und in Rezeptur automatisiert bis hinter die Abfüllstation im Erdgeschoss, wo sich auch der Warenausgang befindet. Dieser ist als in das Gebäude eingeschobene Überladebrücke ausgeführt und entspricht den Lagerungsanforderungen der Fertigprodukte (Temperatur, Feuchtigkeit). Technisch bietet das Gebäude neben Decken für hohe Verkehrslasten eine vollflächige CO²-Löschanlage, sowie diverse Explosionsschutzzonen und eine entsprechend auf die Lackproduktion ausgelegte Lüftungsanlage.

Leistungen :

1. Generalplaner von der Werkstrukturplanung bis zum Hochlauf,

2. Anlagentechnik durch Planer im Auftrag des Bauherrn,

3. Fabrikplanung,

4. Architektur,

5. Projektsteuerung,

6. Statik,

7. Technische Gebäudeausstattung,

8. Bauphysik